Therapie

Die Trigeminusneuralgie wird in der Regel zuerst medikamentös behandelt, sollte dies zu keiner Linderung führen müssen alternative Methoden in betracht gezogen werden.

Liegen für die Trigeminusneuralgie keine erkennbaren Krankheiten vor, es liegt also eine klassische Trigeminusneuralgie vor, so stehen in der Regel zu erst eine Medikamentöse Behandlung und teilweise operative Eingriffe als Therapiemaßnahmen zur Verfügung. Für eine solche Behandlung ist es jedoch unerlässlich, dass die Diagnose eindeutig gestellt ist und keine unnötigen Eingriffe im Gesichtsbereich vorgenommen werden welche die Leiden anstatt zu lindern noch vermehren.

Die Diagnose der Trigeminusneuralgie ist leider nicht besonders einfach, es müssen viele potenzielle Probleme ausgeschlossen werden. Herkömmliche Schmerzmittel helfen in der Regel auch nur kaum.


Behandlungsmöglichkeiten


Die Magnetresonanztomographie ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Behandlung der Trigeminusneuralgie. Auch sogennante Antiepileptika Mittel können den Schmerz bis zu 80 Prozent mildern. Weitere Möglichkeiten bestehen in der lokalen Verabreichung von Alkoholspritzen in der betroffenen Region des Gesichtes, durch diese wird die betroffene Region effektiv betäubt. Anstatt einer Alkoholspritze ist es zudem Möglich durch eine Glyzerinspritze in den Nervwurzel eine Schmerzblockade auszulösen, auch eine Therapie mit Langwellenstrom führt häufig zu einer Milderung.

Sollte eine Therapiemethode nicht zu einer Linderung des Schmerzes führen, so hat diese Therapie keinen Erfolg und die Behandlungsmethode sollte gewechselt werden. Alle verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten besprechen Sie jedoch am besten mit Ihrem Arzt, in der Regel wird Ihr Hausarzt nicht genügend Erfahrung in diesem Gebiet besitzen und Sie an einen speziallisten in diesem Bereich verweisen.


Häufigkeit



Die Trigeminusneuralgie tritt mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 5 betroffenen unter 100 000 Leuten auf, dabei ist die Wahrscheinlichkeit bei Frauen höher als bei Männern und auch Erwachsene im Alter über 50 Jahren sind öfter betroffen als jüngere Leute.